Wissen – Genießen – Leben

Wie heisst es so schön – wenn einer eine Reise macht.
Ich bin ein Mensch, der sehr gerne reist. Wichtig ist mir dabei, dass ich nicht die üblichen Reisen mache, wie andere. Deshalb fällt auch mein Bericht etwas anders aus, als üblich.
Ursprünglich wollte ich dieses Jahr nach Paris in meinen langersehnten Urlaub. Einmal im Leben nach Paris, dies stand schon seit vielen Jahren auf meinem Plan. Also las ich so viel wie möglich über Paris. Aber dies reichte dennoch nicht annähernd aus. Denn genauso groß und vielfältig wie diese Stadt ist, genauso umfangreich sind die Berichte, über diese wunderschöne Stadt in Frankreich.

Eigentlich sollte man meinen, dass gerade eine Frau wie ich, eine besonders lange Planung und Vorbereitungszeit benötigt, aber nicht diesmal und ich sowieso nicht 🙂
Bei mir dauerte die gesamte Vorbereitungszeit eine Woche. Klingt komisch, ist aber so. Hinzufügen möchte ich, dass ich kein französisch spreche, noch nie zuvor in Frankreich, geschweige denn in Paris war. Es war also ein Sprung ins kalte Wasser. Meine Freunde und Familie erklärte mich für völlig verrückt,  dies hielt mich aber nicht von meinem Vorhaben ab. 2012 war der Zeitpunkt in meinem Leben, wo ich aus irgendeinem unerklärlichen Grund meinte: Es muss dieses Jahr sein, wer weiß was in 2 Jahren ist?! Eignetlich sollte dies an meinen 50. Geburtstag statt finden, aber ich dachte mir…Pfeif drauf. Also machte ich mich als erstes daran im Internet nach einer Herberge zu suchen, leider waren diese alle schon ausgebucht. Also verlegte ich meine Suche auf Zimmer die vorübergehend vermietet wurden, die sich aber auch ganz schnell als sehr spärlich und zudem als extrem teuer heraus stellten. Also ging ich den einzigen Weg, ein Hotel musste her. Doch ganz unerwartet kam mir der Zufall zur Hilfe. Auf einer Website fand ich dann erneut günstige Hotels & Herbergen. Hier wurde ich fündig. Hinzufügen möchte ich, dass ich mir natürlich die teuerste Reisezeit, die letzte Juli Woche ausgesucht hatte, naja, ich bekam anders keinen Urlaub, als fügte ich mich in mein Schicksal, was sich später aber noch als super toll herausstellte.  Doch zu diesem Zeitpunkt wusste ich davon noch nichts. Aber der Reihe nach…

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  Streets of Paris

Nachdem ich mein kleines schnuckeliges Hotel im 20. Bezirk ( Arrodissement) gefunden hatte, buchte ich dort für eine Woche ein Doppelzimmer. Ich bin zwar dort als Single hin, aber die Einzelzimmer sind teurer als die Doppelzimmer. GUT! Dachte ich, hast du eben mehr Platz zum schlafen und ausbreiten. Gesagt, getan. Ich buchte ein Zimmer, ich hatte sogar die Wahl, zwischen Raucher und Nichtraucher. Aber als Raucher, bucht man natürlich Raucherzimmer. 🙂
Dies war ünrigens für mich eine große Überraschung, da dies in Hotels heutzutage gar nicht mehr so einfach ist.
Ich habe hier einmal einen Link zum damaligen Hotel Nadaud herausgesucht…von irgendeiner Firma…seht es mir nach…ich kann nur sagen, dass die Beschreibungen bei weitem diesem Hotel nicht grercht werden. Es ist zwar alle relativ klein, aber dennoch ausreichend, sauber, die Menschen sind sehr höflich, ich vergebe hier eine 1+…  Einzig die etwas steile Treppe hinauf zu den Zimmern ist etwas schwierig bei An- und Abreise mit Gepäck zu bewältigen,  aber auch da ist Abhilfe geschaffen, es gibt einen Aufzug. Es wurde an alles gedacht. Was ich schon jetzt anmerken möchte, bevor ich es vergesse, da mein Zug nach Hause, erst Abends fuhr, durfte ich bis zur Abfahrt meine Koffer an der Hotelrezeption abstellen und…man höre und staune,mals ich dies tat, bot man mir noch eine Dusche zur Erfrischung an. Ein Service, den ich sehr sehr gut finde und den so manch anderes Hotel mit Sicherheit nicht anbietet. Von daher kann ich dieses Hotel wirklich weiter empfehlen!

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Hier ist der Link zu dem Hotel, wo ich war:
Hotel Nadaud – Paris

Achso, bevor ich es vergesse, ich habe für 5 Tage 220.- € bezahlt. Wie ich finde für Paris und dies noch zur Hauptsaison doch noch im Bereich des: völlig in Ordnung. Das Frühstück kann man sich direkt dazu buchen, oder aber auch später noch. Dann hat man die Wahl, ob man es sich auf das Zimmer bringen lassen möchte oder unten im Frühstücksraum zu sich nimmt. Ich habe den Zimmerservice gewählt.
Gut, als nächstes Stand bei mir die Planung des Hinkommens auf dem Plan und ich kann eich nur eines raten, nehmt den Zug. Mit dem TGV ist man in drei Stunden in Paris und man kommt noch entspannt an, es gibt nichts besseres. Und noch ein Tipp, wenn man wirklich früh genug bucht, bekommt dies zum Schnäppchenpreis, soll heißen,  mindestens 6 Monate vorher buchen, nach Möglichkeiten so früh wie möglich, also sobald man weiß, dass man Urlaub hat. Auch bei der Hotel Wahl ist dies doch zu empfehlen. Ich hatte echtes Glück. Das teuerste war an meinem Urlaub die Bahnfahrt, aufgrund zu später Buchung, Aber ich wollte es ja so. Durch hinzunahme des 25 Tickets bei der DB  bekam ich dann dochnoch etwas Preisminderung und kam für 189.-€ doch noch ganz gut durch. Und eines lasst euch gesagt sein, bucht bitte vorher die Sitzplätze,  denn sonst gibt es keinen mehr. Und bitte nicht vergessen, das Sparticket danach sofort zu kündigen, wenn man es nicht mehr benötigt,  denn sonst verlängert es sich immer wieder um 1 Jahr und das wird auf Dauer teuer,  da es jährlich 40.-€ kostet. Das sind die kleinen Tricks, mit denen die DB arbeitet. Aber nun gebe ich dies extra an euch weiter,  damit es euch nicht auch mal passiert.

Dann hatte ich noch das seltene Glück im Hochsommer zu fahren, was mein Gepäck deutlich reduzierte. 
Da ich von Remagen aus mit der Bahn losfuhr, musste ich aus technischen Gründen sehr früh aufstehen, morgens um 4:00 Uhr. Aber wenn man dann dafür den Sonnenaufgang genießen darf und dann die zauberhafte Strecke entlang der Mosel fährt, wird man für alles Entschädigt.  Und mit 2x umsteigen war ich auch noch relativ gut bedient. Wenn sich der Zug dann Frankreich nähert, merkt man wie sich die Landschaft allmählich verändert. Für mich war es faszinierend die Landschaft, wenn auch nur im Vorbeiflug dennoch zu sehen. Ich klebte förmlich am Fenster. 🙂
Dazu hatte ich meine Ohrhörer an und es lief bei mir der Song von Udo Jürgens – Paris einfach so nur zum Spaß.  Dies lies mich auf meinen  bevorstehenden Aufenthalt in Paris freuen, wie ein kleines Kind auf Weihnachten.
Endlich war es dann soweit, der Zug fuhr ein im Pariser Bahnhof Est (Ost).
Wenn dann alle aussteigen, wird man förmlich angesteckt von dem Run…also ich hinter den ganzen Leuten her, denn eines war mir klar, wo die alle hinlaufen, da musste ich auch hin. Es herrschte eine drückende Schwüle. Meine Haare waren inzwischen klatschnass und meine Kleidung klebte mir am Körper. Also wollte ich nur noch eines, in mein Hotel. Allerdings musste ich erst einmal wissen wohin, welche war meine Metro? Also setzte ich mich erst einmal auf mein Gepäck,  ließ alles auf mich wirken und sah mich mit großen und staunenden Augen um. Es herrschte ein Betrieb, unbeschreiblich. Mir fiel auf, wieviel verschiedene Kulturen hier unterwegs waren.  Nachdem ich mich gesammelt und etwas getrunken hatte, setzte ich mich in Bewegung. Irgendwo musste es doch einen Schalter geben, der mir Auskunft geben konnte? Irgendwann fragte ich jemanden und erfuhr, dass ich eine Etage tiefer musste. Endlich! Dachte ich, doch dann der nächste Schock, um sich ein Billiette zu kaufen benötigte man Kleingeld. Daran hatte ich nicht gedacht, denn ich hatte nur noch Scheine im Portmonee.  Also hieß es wechseln. Doch an dem Schalter war eine endlos lange Schlange. Also sprach ich jemanden an, auf englisch und fragte ob er wechseln könne? Doch stattdessen, gab mir ein Mann Geld und fragte wo ich hin müsste…schlauerweise hatte ich den Beleg von der Hotelbuchung zur Hand und zeigte ihm dies. Er löste mir ein Ticket und schenkte es mir. Mir war völlig baff und bedankte mich zig mal. Also freundlich sind die Franzosen, da lasse ich nichts darauf kommen. Nach längerem anstehen bekam ich endlich die Auskunft mit welcher Metro ich fahren musste. Leider war es so laut, dass ich die Hälfte nicht verstand und so kam es wie es kommen musste, ich stieg natürlich falsch aus. Zu meiner Verwunderung, waren alle Menschen in der Metro mit Ohrhörern unterwegs und hörten Musik. Es war völlig selbstverständlich.  Warum sich hier in Deutschland manche Menschen darüber aufregen ist mir zwar schleierhaft,  aber es ist halt so. In Paris ist es so und wird auch akzeptiert, ohne das man schief angeschaut wird. Nach meiner ersten Fahrt in der Metro wusste ich, warum alle die Ohrhörer auf hatten, der Lärm ist sonst nicht auszuhalten. Also machte ich es nach und setzte auch meine Kopfhörer wieder auf.
Da ich aber an der falschen Stelle ausgestiegen war, wusste ich wieder nicht weiter. Aber ich kann euch sagen, wenn man höflich fragt,  selbst auf englisch, bekommt man immer nette Auskunft und Hilfe. Also suchte ich die nächste Metro, doch wenn man sich nicht auskennt, total übermüdet ist, Hunger und Durst hat und sich nur noch frisch machen möchte, dann kann so ein Weg verdammt lang werden. Also nahm ich den nächsten Weg nach oben und sagte mir, entweder du nimmst dir jetzt ein Taxi oder du kommst erst heute Nacht an. Also fragte ich in einer Bar wie es mit den Taxis funktionierte. Man hält einen Arm hoch und dann kommt das Taxi. Okay, dachte ich, du hast eindeutig zu viele Filme geschaut, das klappt doch nie. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Ich stellte mich an die Straße, hob meinen Arm und ….keine 2 Minuten später stand ein Taxi vor meinen Füßen.  Ich war sprachlos und erleichtert. Ein junger Mann half mir bei meinen Gespäck. Dann setzte ich mich ins Taxi und war nach 11 Stunden doch froh sitzen zu können.  Da ich ein schwarzes Cappi auf hatte, nahm mir der Taxifahrer dies vom Kopf, dreht diese, so dass der Schirm nun hinten saß und sagte: „Und jetzt bist du in Paris!“ 

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  So sieht man nach langer Wanderung bei 40 Grad aus..that’s me(rechts)

Ich musste lachen, das war mir noch  nie passiert. Und redselig und neugierig sind die Franzosen, oder nur die Taxifahrer? Auch egal, zumindest war es eine lustige Fahrt. Ich wurde sogar gefragt welche Automarke ich fahren würde, was mich doch sehr zum schmunzeln brachte. Da ich einen Renault Twingo fahre, hatte ich doch deutliche Vorteile… 🙂
Wie sich ca. 10 Min später herausstellte, war ich gar nicht so weit von meinem Hotel entfernt.  Ich war so froh und f 10.- € war es für mich dennoch völlig okay, zumal ich super gute Unterhaltung hatte und noch nette dazu. Wie sich herausstellte, war zwar eine Baustelle vor dem Hotel, aber dazu später mehr.
Ich war froh, dass ich in meinem Hotel war. Man zeigte mir mein Zimmer, gab mir den Schlüssel und ließ mich erst einmal gewähren und darüber war ich sehr froh. Ich muss wohl ziemlich fertig ausgesehen haben. Auf meinem Zimmer ließ ich erst einmal alles fallen, warf mich aufs Bett und schlief unverzüglich ein. Als ich nach einer halben Stunde aufwachte, nahm ich eine Dusche, zog mich um und ging erneut zum Empfang, entschuldigte mich und war erneut erstaunt, wie tolerant doch die Franzosen sind. Freundlich, ich hatte mit englisch keinerlei Probleme. Die Frau gab mir einen Stadtplan und zeigte mir die Sehenswürdigkeiten,  die alle gelb makiert waren und die dazugehörigen Metrolinien waren auch gekennzeichnet. Eines stand in diesem Moment fest, dieser Plan war Idiotensicher und von da an fand ich immer wieder den Weg, zumindest mit der Metro oder dem Bus zum Hotel. Nun, ich bin ja in vielerlei anders, als andere Menschen und als ich der Frau sagte, dass ich nicht nur zu den Sehenswürdigkeiten wollte, sondern Paris zu Fuß erkunden wolle, war sie nun sprachlos, nahm sich aber die Zeit, mir in aller Ruhe zu erklären,  wo wirklich schöne Plätze wären. Und glaubt mir, Paris zu Fuß ist tausend mal mehr Wert, als alles andere. Also schnappte ich mir meine neue Kamera und lief los. Meine Kamera stand nicht mehr still, ich kam über die Größe cieser Stadt nicht mehr aus dem staunen hinaus. Unendlich viele Kirchen, große Plätze, wo sich Menschen so vieler verschiedener Kulturen hinsetzen mit einander unterhalten. An anderen Stellen bieten Straßenhändler ihre Ware an. Als ich weiterging, hörte ich plötzlich ganz laute Stimmen, wie ein Tumult. Mitten darin rief mich plötzlich meine Schwester aus Deutschland an, ich war so perplex und teitle mir, dass ich unbedingt zur Tour dé Francè müsste, da genau an diesem Tag das Finale war. Dies erklärte warum so viel los war. Ich hatte noch nie so viele Menschen gesehen, allerdings befand ich mich in einem ganz anderen Bezirk und hier war der Grund ein ganz anderer, es war Markt. Überall hereschte buntes Treiben…Stände mit Köstlichkeiten, wie Oliven, Fladenbort, dann wieder Kleidung, dann wieder Essen in Form von Süßigkeiten,  es gab alles. Das tollste war, dass die Autos sich Stoßstange an Stoßstange reihten und die Händler ihre Waren direkt in die Autos verkauften. Das Hubkonzert war so laut, schien aber die Käufer keineswegs zu interessieren.  So sind sie halt, die Franzosen. 
Ich war völlig fasziniert von dem bunten Treiben,  von den vielen verschiedenen Kulturen, den Farben,  denn es waren unsagbar viele dunkelhäutige Frauen in wunderschönen farbigen Gewändern unterwegs,  die mich erneut  faszinierten. Es ist doch schon erstaunlich, was Farben an Kleidung so ausmachen.  Ich hatte zwar noch etwas zu trinken mitgenommen,  aber bei Temperaturen von fast 40 Grad, war dies schnell aufgebraucht. Also beschloß ich mir eine Bar zu suchen und mir etwas kaltes zu trinken zu gönnen. Ich muss dazu sagen, danach war ich schlagartig ernüchtert, denn wenn man 7.-€ für ein zwar großes Glas Cola bezahlt,  aber trotzdem ist es sehr teuer.

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  Streets of Paris II

Also habe ich kurzerhand umgeplant. Ich hatte ja eine Kühltasche und Kühlakkus dabei, also gab ich die Akkus im Hotel ab, die diese auch netterweise ins Eisfach legten, so dass ich morgens in den Supermarkt um die Ecke ging, mir alles kaufte, was ich für den Tag brauchte. Im Hotel machte ich meine Kühltasche fertig, schnappte mir meinen Fotoapparat und ging los. Ich gebe zu, bei 40 Grad war es schon heftig so weit zu Fuß zu gehen, aber es rentierte sich auch, denn so lernte ich Paris von einer ganz anderen Seite kennen, als die üblichen Touris… 😉
Die Gesichter der Menschen zu sehen, sie zu forografieren, das normale Alltagsleben zu sehen, ist doch schon etwas anderes, als die üblichen Touristenplätze im eilverfahren abzuklappern. Vor allem…ich ließ mir Zeit und so kam ich in den Genuß andere Dinge zu sehen, als manch andere. Dies merkte ich besonders daran, als ich wieder zurück war und jemanden, der schon sehr oft in Paris war, mir sagte:“ Ich war zwar schon oft in Paris, aber diese Ecken habe ich nie gesehen, erstaunlich was Paris doch alles so zu bieten hat.“ Ich lachte nur und sagte, dass dies eben meine spezielle Sichtweise war. So kann es gehen.
Nun gut, weiter…was für mich ein unbedingtes muss war, ein Besuch auf dem berühmten Friedhof  Perè LaChaisè, der rein zufällig 50 m neben meinem Hotel lag, ein Glücksfall.

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Da ich schon seit Jahrzehnten eingefleischter The Doors Fan bin, war ein Besuch am Grab von Jim Morrison Pflicht für mich und viele viele mehr, wie ich feststellte. Ich habe einen ganzen Tag dafür eingeplant hnd es war gut so. Als erstes sollte man sich eine Karte kaufen, um sich auf dem riesigen Friedhof zurecht zufinden. Es ist der erste Friedhof, dessen Wege Namensschilder haben.

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Wie ihr seht, das Bild ist eigenhändig von mir gemacht worden, glaubt mir, auch ich habe nicht schlecht gestaunt…
Nun ist es so, dass auch die einzelenen Gräber durch Zahlen gekennzeichnet sind, um sie leichter zu finden. Ich hatte das Glück eine Engländerin kennen zu lernen und so machten wir uns gemeinsam auf den Weg, das Grab von Jim Morrison zu suchen. Durch unsere Gespräche wurde es sehr kurzweilig. Unterwegs hielten uns ganz viele Menschen an und fragten nach dem Grab von Jim Morrison, es war schon lustig. Schließlich fanden wir es. Es ist zu einer regelrechten Pilgerstätte avanciert, so wurde also ein Zaun darum gezogen, was allerdings wirklich eingefleischte Fans auch nicht abhält drüber zu klettern 🙂
Was ich so faszinierend finde, ist dass man egal wo man sich in Paris niederlässt, sei es auf einem Rasen, oder einer Bank sich mal eben quer legt, um zu entpsannen, niemand einen weg jagt, wie hier bei uns in Deutschland.  Also diesbezüglich sind die Franzosen wesentlich toleranter. Ich mag das. Nachdem wir das Grab von Jim Morrison gefunden und ausreichend Bilder gemacht hatten, suchten wir weiter: das Grab von Maria Callas und Edith Piaf, wobei letzteres sehr schwer zu finden war, da Edith Piaf unter ihrem Mädchennamen beigesetzt wurde. Was mir auffiel, dass dieser Friedhof so einzigartig ist, weil die Franzosen auch sehr viel Wert auf Details legen und genau diese Kleinigkeiten, die auf allen Gräbern zu finden sind, machen es so besonders. Hinzu kommt, dass eine ganze Ecke den schlimmen Greueltaten des 2. Weltkrieges gewidmet ist. Ich muss sagen, ich war sehr erstaunt, aber auch sehr in mich gekehrt und nachdenklich. Auch ist eine Mauer zu finden, die den Zeitzeugen der französischen Revolution gelten. Alles in allem also auch ein sehr historischer Ort. Wie ich erfahren habe, gibt es auch einen extra Friedhof für Tiere, den ich bei meinem nächsten Besuch in Paris aufsuchen werde.

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  Hier die Wege durch den Friedhof, schattig war bei diesen Temperaturen am besten

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  Beeindruckende Zeitzeugen

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Der Natur ihren Lauf gelassen

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  Pause auf einer der zahlreichen Brücken über den Canal St. Martin, der mitten durch Paris führt …ein Teil davon ist  überdacht

Da ich von Paris so viel berichten kann, werde ich meinen Reisebericht unterteilen, sonst wird es zu viel.
Also mache ich hier meinen ersten Cut…

So, nun wünsche ich euch viel Spaß…. bei einer Reise durch Paris, aber mal etwas anders…

Da dieser Bericht ja unterteilt ist, werde ich hier wieder anders beenden…

Mit eigenen Worten:

Paris, du schöne Stadt,
Was hast du nur mit mir gemacht?

Freude du hast bereitet,
Das wenn ich fort bin, mein Herz gar leidet.

Doch werden wir uns wieder sehn‘,
Versprochen so soll es geschehn‘.
(Marifee Hutton)

Auf bald Eure Marifee

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