Wissen – Genießen – Leben

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Ein Mann so seines Weges ging,
Und dachte vor sich hin.
Wie wäre es, wenn ich wäre Millionär?

Geschwind der sich so Gedanken macht,
Ein großes Haus, das wäre doch eine Pracht.

Lächelnd er so weiter denkt,
Ein Haus am Strand, das wäre was eine Frau so lenkt.

Die Gedanken treiben weiter,
Im Geiste sieht er sich als prachtvoller Reiter.

Ein edles Ross, das soll es sein,
Denn so beeindruckt er eine Dame fein.

Ja, das soll es sein!
Im Geiste fein, er sieht sich liebend mit einem schönen Weibelein.

Die große Traum, er geht weiter,
Im Geiste dreht sich alles weiter.

Seufzend geht er seinen Weg,
Im Glanze er sich sieht.

Im ganzen Dorfe wohl bekannt,
So sieht er sich noch weiter, ja im ganzen Land.

Ach Träume sind so wunderbar,
Denkt der Mann und sieht sich als Landedelmann.

Doch der Gedanken nicht genug,
Er sieht sich bald als edlen Lord.

Dazu ein feines Weibelein, mit Kind und Kegel,
Ja mit allem Drum und Dran.

Sein Herze sich sehnet doch so sehr,
Nach der Macht und noch viel mehr.

Der Geist ihm langsam schwindelt,
Doch der Mann geht weiter, hell geblendet.

Ein grelles Lichte ihm erscheint
Und ein Manne zu ihm meint:
„Ach, oh großer Herr, ich sehe euch als König und noch mehr.“

Stolz sich der Mann nun sieht,
Als König mit viel Gefolge, das ihn liebt.

Andere Länder ihm die Ehre schon bald erweisen,
Er sei so gut und möge bleiben.

Doch die Gedanken laufen weiter,
Schon bald er steht an der Himmelsleiter.

Hinauf geklettert, gar geschwind,
Er sich an der Himmelstüre wieder find.

Gott, ja das wollte er doch sein,
Doch da sagte ihm ein Stimmelein:
„Werter Herr, hier kommst du nicht rein,
Deine Stunde ist wird dies noch nicht sein, drum gehe heim.“

Mit einem Ruck, der Mann aus seinem Traume ist erwacht:
Mach seine Augen auf und lacht.
Denn er hat vergessen seine Magd,
Die da seine Frau doch ist,
Und hat ihn damals eingefangen mit einer List.

Er schüttelt kurz sein Mäntelein,
Ach, war sein Traum doch fein!
Lächelnd geht er weiter nun,
Des Tags zuvor er hat verlassen seine Frau,
Ganz kurz und klug, denn er hat den Mut.

Erwischt mit einem anderen Kerle hat er sie,
Dies war sein Antrieb, darum ging er fort von ihr.

Jahre lang hatte sie ihn angetrieben,
Doch nun hat er seinen Frieden.
Frei von der Lasten nun,
Ist er ein freier Mann ganz ohne Zorn.

Des Weibes neuer nun, bekommt wohl ab,
Des Weibes  Wut und Zorn.

Fröhlich lachend geht er nun dahin,
Hat nur gutes dabei in seinem Sinn.

Wohin ihn sein neues Leben wohl nun führt?
Der Mann nun strahlt und hüpft vor Freud‘,
Übersieht ein Loch, fällt rein und ist tot.

Nun steht er an des Himmels Tor,
Tritt ein und sieht sein neues Leben dort.
Und die Moral von der Geschicht‘:

Wir alle haben doch ein zweites Leben,
Im Himmel, ja da werden wir es erleben.
(Marifee Hutton)

Nun in gereimter Form, einen schönen Abend sei euch gewünscht …bleibt lieb und fromm 😉
Der Schalk mir heut‘ im Nacken sitzt,
so ist auch dabei Humor und guter Witz…gepaart mit Worten schön….gebe ich es weiter…ja nun schlaft recht schön
Bald schon ist ein neuer Tag, juhu…das Wochenende es naht…
Erholt euch gut und genießt des Lebens schönste Seiten,
Ja, so soll es sein und bleiben.

Eure Marifee

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