Wissen – Genießen – Leben

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Leider ereilt uns derzeit eine Katastrophe nach der anderen…nun wieder ein Fährunglück.  Ich widme diesen Bericht all jenen, die es nicht geschafft haben und deren Angehörigen,  die all dies zu bewältigen haben. Ebenso den Überlebenden, die sicherlich niemals vergessen werden.

Hier nun zu allererst ein Link über die aktuellen Ereignisse:

Aktuelles  zum Fährunglück

Ich habe mir mal die Arbeit gemacht und die Fährunglücke der letzten 10 Jahre zusammengezählt,  es waren bis heute 21…
Eine erschreckend hohe Zahl, wie ich finde. Und wieviele Menschen dabei ums Leben gekommen sind, ganz tragisch.

Hier erst noch einmal ein Link zu den Fährunglücken der letzten 10 Jahre, wobei 2 noch fehlen…diese sind bitte noch hinzuzu rechnen, es fehlen noch das Unglück  mit dem Schreckens Kapitän, sowie das gestrige….

Fährunglücke der letzten 10 Jahre in Europa

Mir gehen dabei jedes Mal ganz viele Dinge durch den Kopf, wenn ich solch schlimme Meldungen höre. Und wenn ich dann noch die Nachrichten dazu höre und sehe, dass so viele Dinge vorher schon bekannt waren, was alles Defekt war, aber niemand etwas dagegen unternommen hat, dann steigt in mir die blanke Wut hoch, denn diese Tragödien hätten bei besserer Wartung durchaus verhindert werden können.

Und dann tauchen bei mir jedesmal Fragen auf:

Warum wurde nicht besser gewartet?

Warum ließ man diese Fähren trotzdem weiter in Betrieb und hat sie nicht aus dem Verkehr gezogen?

Warum lassen Menschen zu, dass Menschen sterben,  nur weil andere nachlässig sind?

Warum verhindern wir nicht zukünftig solche schlimmen Szenarien,  wo wir es doch könnten?

Warum diese Gleichgültigkeit,  wenn es doch um das Leben von Menschen geht?

Mal ganz ehrlich, es ist ja nicht nur bei den Fährunglücken so, sondern bei vielen anderen Dingen auch

– bei Schiffsunglücken allgemein
– bei Zügen
– bei Autos…etc..pp

Warum sind wir Menschen, oder besser gesagt, die Kontrolleure so nachlässig?  Ein ganz wichtiger Punkt ist mit Sicherheit die Materialien,  denn heutzutage wird ja alles nur noch im Akkord gearbeitet,  damit man auf der einen Seite Geld einspaart, auf der anderen Seite einen besonders hohen Gewinn erzielt.
Aber all dies, obwohl die Verantwortlichen wissen, dass dabei Menschen ums Leben kommen können. Hinzu kommt, dass viele Fähren und Schiffe schon längst hätten aus dem Verkehr gezogen werden müssen, es aber nicht getan wurde! Ich finde es ganz furchtbar. Nun gut, mögen so mache sagen, ganz so eng kann man es nun doch nicht sehen. Mag ja sein, dass es nicht absichtlich geschiet, dennoch frage ich  mich oft genug, wenn es dann hinterher heisst, dass man sich der Mängel bewusst war, ob es nicht dann doch so ist, wie ich es sage? Ich finde schon. Mögen mich manche dafür verurteilen, aber das ist mir egal, denn bei mir geht es in erster Linie um den Menschen an sich.

Dann gibt es eine weitere Sache, die mich sehr stört, bei solchen Berichten, nicht dass es schon schlimm genug ist, dass sowieso schon Menschen sterben, aber warum betonen die deutschen Medien dann immer so sehr, wieviele Deutsche darunter waren? Hm…selbst wenn es nur einer war…ist euch das auch schon einmal aufgefallen, oder nur mir?
Natürlich kann ich hier nicht für andere Länder sprechen, da ich die dortigen Nachrichten nicht kenne, bzw.  nicht verstehe.
Warum immer diese extremen Betonungen, wobei sich der Fokus halt eben als besonders tragisch nur bei den Deutschen darstellt. Oder empfinde nur ich es so? Dennoch ist es so. Und ich finde es halt schlimm genug, dass so viele tragische Unglücke passieren und  das die Zahl der Unglücke in den letzten 10 Jahren sowieso drastisch zugenommen hat. Fast jeden Tag hört man es doch in den Nachrichten,  immer wieder passiert etwas ganz schlimmes…

– sei es, Amokläufe
– sei es, Unfälle allgemein wobei auch immer
– sei es, dass irgendwo Flutwellen, Stürme, Tornados,  Überschwemmungen…was auch immer
– sei es bei Kriegen, Revolten…usw…

Ich könnte diese Liste unendlich weiter fort führen. Leider!

Mein Mitgefühl gilt nun all jenen Angehörigen und Überlebenden, die all diese schlimmen Schicksale in irgendeiner Form verarbeiten oder noch schlimmer damit weiter leben müssen. Ich wünsche all jenen Menschen, ganz viel Stärke und Mut, um all dies zu überstehen.
Manchmal frage ich mich, wieviel Menschen an Schicksalen ertragen können? Es ist doch schon unglaublich viel, wieviel der Mensch ansich so wegstecken kann. Wieder andere schaffen es leider nicht und benötigen dann professionelle Hilfe und das ist auch gut so. Es ist aich keine Schande, wenn man denn dann Hilfe von außen animmt, auch wenn es Menschen gibt,  die meinen sie brauchen es nicht, nehmt diese Hilfe von außen an, denn es macht es um einiges leichter. Und bedenkt, eure Lieben wollen das ihr glücklich seit und weiter lebt.

Ich Gedenke allen Menschen auf dieser Welt, die durch tragische Unglücke, Kriege, Wetterkapriolen oder was auch immer ihr Leben verloren haben.

Eine persönliche Anmerkung von mir, auch ich habe dieses Jahr zwei ganz liebe Menschen verloren, ruhet in Frieden.
Rudi Goretzki und Carsten Bolle…ihr werdet immer in meinem Herzen sein…

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Diesmal sage ich es wieder mit meinen Worten zum Schluss:

Im Himmel

Ein Leben zog gar schnell vorbei,
Ein Unglück nahm es dem Menschen schnell.

Traurig sehen wir nun zu,
Was geschah im nu.
Gott gab seine Hand,
Zu nehmen mit den Mensch in sein Land.

Im Himmel sollst du Ruhe haben,
Ja so ist des Menschen Gedanken.
Ja, so wird es auch doch sein,
Schläft ein Mensch ein.

Nimm meine Hand, oh Herr
Damit ich sehe das Himmelsmeer.
Am Tore steht der Mensche nun,
Blickt in ein helles Lichte nun.

Vergessen alles Leid,
Im Himmel nimmt man ihm sein Kleid.
Hinfort getragen von der Engels Flügeln,
Entschwebt der Mensch, ganz ohne Sorgen.
Ruhe ist ihm nun vergönnt,
Von einer Welt, in der man dennoch an ihn denkt.

Trauer ist stets unser Begleiter,
Doch nimmt Gott ihn und wir leben weiter.
In des Himmels Welt sind alle Menschen nun,
Zu leben in sanfter Ruhe nun.
Und bist du traurig, denk daran
Im Himmel, ja da sehen wir uns wieder…
Irgendwann

(Marifee Hutton)

Nun wünsche ich euch trotz allem Leid, eine sehr ruhige Nacht,  denn auch diese schweigt.

In stillem Gedenken

Eure Marifee

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