Wissen – Genießen – Leben

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Heute beschäftige ich einmal mit dem Thema Demenz. Grund dafür ist, dass ich damit die letzten Monate und derer Tage ganz besonders damit konfrontiert wurde und es auch noch der Fall ist, leider.

Hier einmal ein Link zum Thema Demenz, den ich sehr gut geschrieben/beschrieben finde.
http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/alzheimer.html

Das Thema Alter, Demenz, Alzheimer sind seitdem wir Menschen immer älter werden, ein sehr viel diskutiertes Thema. Inzwischen gibt es Einrichtungen, die sich auf diese Erkrankungen spezialisiert haben. Und das ist auch gut so, denn oftmals sind die Familie, die Angehörigen mit den Situationen völlig überlastet, ja teilweise sogar hilflos. Warum? Weil wir, die wir nicht betroffen sind, ganz einfach nicht nachvollziehen können, was da mit dem Gegenüber passiert. Wichtig ist, zu unterscheiden. Es gibt verschiedene Formen, der Verlauf ist meist ganz verschieden. Wichtig ist diese Menschen zu verstehen lernen und dies funktioniert nur durch vernünftige Aufklärung. Fest steht, dass unsere Forschung sich zwar permanent weiter entwickelt, aber dennoch gibt uns gerade das menschliche Gehirn noch immer die größten Rätsel auf. Zwar gab es schon viele viele Untersuchungen auf dem Gebiet der Neurologie und auch Psychologie. Aber was ist, wenn wir Menschen an unsere Grenzen stoßen? Und das tun wir, in vielen Fällen, nicht in allen. Beim Thema Wetter beispielsweise, denn es gibt immer mehr Unwetter, Tornados, Hagelstürme, Überschwemmungen etc…pp
Der Mensch kann zwar schon vieles vorhersagen, aber eben nicht alles. Genauso wenig wissen wir, was auf uns in 40 oder 50 Jahren auf uns zu kommt. Und ich finde es auch gut so, denn wer weiß was wir machen würden, wenn wir alles schon im Voraus wissen würden. Ganz klar, wir würden versuchen die negativen Dinge zum positiven zu wenden. Aber ob diese Handlungen dann auch mit Erfolg gekrönt sind, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Was aber passiert mit uns Menschen? Der Homosapiens …das unergründete Wesen. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass seitdem wir immer mehr Einfluss auf unser Dasein nehmen, dass sich viele Menschen sehr zum negativen verändern. Da gibt es, so empfinde ich es zumindest, immer mehr Morde, Vergewaltigungen, Kriege, Hass usw…

Auch das Thema Demenz gehört in diese Kategorie, denn wir haben immer mehr Menschen,  die davon betroffen sind. Aber warum gibt es Menschen, die gar keine Demenz bekommen, andere wieder ganz früh? Ich erinnere mich an meinen Opa, er wurde fast 93 Jahre, bis auf ein paar Tage. Und mein Opa war geistig bis zum Schluss fit wie ein Turnschuh. Während dagegen meine Nachbarin es so schlimm hat, mit 81 Jahren, dass sie mir und auch ihreren ganzen Mitmenschen das Leben zur Hölle macht, durch wüste Beschimpfungen, Beleidigungen, Bedrohungen, Lügen verbreiten, ja sogar hin bis zu Wahnvorstellungen. Und ich kann euch sagen, es ist nicht schön. Ich schwanke ständig zwischen….die arme alte Frau, ganz alleine usw und wenn es wie inzwischen, meine Privatsphäre betrifft und auch meine Gesundheit inzwischen darunter leidet, dann sind hier für mich Grenzen. Es ist inzwischen soweit, dass ich heute früh aus dem Schlaf gerissen wurde, durch Sturmklingeln. Ich bin dann zur Tür, öffnete diese und wurde auf das Übelste beschimpft, was ich hier nicht wiedergeben möchte. Und nachdem bereits am Vorabend die Polizei hier war, rief ich sie erneut an. Ich habe mit allen mir zur Verfügung stehenden Einrichtungen heute gesprochen,denn als am Samstag mein Vermieter plötzlich vor meiner Tür stand und mir die Kündigung aussprach, war ich völlig Fassungslos. Ja, soweit kann es mit der Demenz gehen, dass man unter Umständen, des Diebstahls sogar bezichtigt wird, wie mir heute Abend noch ein Bekannter erzählte. Was mich dabei so erschreckte, war die Tatsache,dass mir die zuständigen Ämter sagten, sie können nichts gegen den Willen der Frau machen Grundsätzlich richtig. Doch wo ist die Grenze, dass man einem Menschen helfen muss, weil, wie bei mir, es in das Privatleben eingreift. Und glaubt mir, es ist nicht das erste Mal. Ich erlebe dieses Szenario seit Monaten, konnte es aber auch nicht zuordnen, bis heute morgen. Was meint ihr, wo ist die Grenze des noch zumutbaren? Ich persönlich würde solch einen Zustand nicht ertragen und wüsste was ich bei den ersten Anzeichen zu tun hätte. Auch auf die Gefahr hin, dass hier einige jetzt vielleicht aufschreien mögen, aber ich bin der Meinung, dass so etwas jeder für sich selbst entscheiden muss. Ich finde es übrigens seltsam, dass einserseits die Menschen, bei gewissen Dingen, wie Alkoholkonsum oder anderen psychischen Erkrankungen sogar Zwangseinweisungen möglich sind, auf der anderen Seite, wenn es aber so schlimm ist, wie in meinem Fall, dass man nichts machen kann. Wobei stimmt nicht ganz, es wird erst gehandelt, wenn sie auf mich los gegangen ist. Na wunderbar! Muss immer erst was passieren? Ich finde, man sollte es von Fall zu Fall abwägen, was wann zu tun ist. Mein Onkel beispielsweise hat Demenz, ist dabei aber nicht so aggressiv, ist wie meine Nachbarin. Und genau das ist der springende Punkt, dass wir oftmals Situatuionen nicht einschätzen können, also zumindest mir geht es so, bei Erkrankungen wie der Demenz. Denn könnte ich es besser einschätzen, wäre es mir früher aufgefallen, man hätte schon viel früher helfen können. In meinem Fall war es so schwierig es zu erkennen, weil diese Frau von Natur aus total aggressiv ist, wie ich heute Abend von Nachbarn erfuhr. Ihr seht es ist nicht leicht, eine Erkrankung, besonders wie Demenz zu erkennen, weil wir oftmals die ersten Zeichen nicht erkennen. Ich denke, wir wissen einfach noch zu wenig über diese Erkrankungen.

Mich würde mal interessieren, wie ihr mit diesem Themen umgeht?
Was erwartet uns noch?
Macht sich die Menschheit durch das immer Älter werden, auf Dauer selbst kaputt?

Bei mir tauchen sehr  viele Fragen auf, wie ihr seht. Früher wurden die Menschen nicht so alt, d eshalb gab es ganz schlicht und ergreifend diese Möglichkeiten der Erkrankungen nicht. Eine Frage taucht da bei mir noch auf. Wie soll es dann angegangen sein, dass wie es uns die Kirche/Bibel sagt, das einige Menschen damals angeblich uralt geworden sind? Also das soll mir doch bitte jemand mal erklären. Ist nicht böse gmeint, ich bin selbst ein Gläubiger Mensch, trotzdem habe ich diese Frage.

Resümee: Demenz und auch andere deratige ähnliche Erkrankungen sind inzwischen zur Volkskrankheit geworden. Und wenn ich sehe, wieviel alte Menschen wir inzwischen haben, ist es für mich erschreckend zu sehen, dass wir auf der anderen Seite nicht genügend Einrichtungen für solche Menschen haben, oder wenn wir sie haben, werden diese Menschen dann wieder in einigen, nicht in allen Einrichtungen schändlich behandelt (vgl. meinen vorherigen Beitrag Einsamkeit – Zweisamkeit) .

Hinzu kommen noch diverse andere Probleme, wie Altersarmut, zu wenig Wohnraum, überteuerte Mieten usw.

Ihr seht, es ist ein sehr umfangreiches Thema. Zu gegebner Zeit werde ich sicherlich noch einmal auf anderes ähnliches Thema zurück kommen.

Mit einem Zitat beende ich, wie immer: heute von Epraim Kishon

Altern ist ein hochinteressanter Vorgang: Man denkt und denkt und denkt – plötzlich kann man sich an nichts mehr erinnern.

Trotz diesen schweren Themas wünsche ich euch allen eine sehr schöne und ruhige Woche.

Eure Marifee

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