Wissen – Genießen – Leben

Heute möchte ich euch einmal meine Gedanken zum Thema Freunde mitteilen. Wie wichtig sind Freunde für uns? Freunde sind sehr wichtig, manchmal sogar wichtiger als die Familie. Warum? Weil Freunde einen ganz anderen Status in unserem Leben einnehmen, als die eigene Familie.

Ich habe nicht viele Freunde, aber die, die ich habe sind
– ehrlich
– zuverlässig
– man kann mit ihnen durch dick und dünn gehen
– sie sind für dich da, wenn du sie brauchst
– Freunde geben deinem Leben erst den richtigen Touch….

Diese Liste könnte ich jetzt noch unendlich lang fortsetzen, aber das würde den Rahmen sprengen. Natürlich bin auch ich für meine Freunde da, wenn sie mich brauchen. Es ein geben und nehmen, es passt halt, wie man so schön sagt.
Aber es ist noch viel mehr…
Dazu muss ich einige Jahre zurück gehen, damals hatte ich noch einen großen Freundeskreis, das Problem war nur, wenn ich denn dann mal Hilfe brauchte, war keiner von denen für mich da, bis auf einen, Rudi war damals mein bester Kumpel und ohne ihn wäre ich damals sicherlich nicht, wo ich heute bin, denn er war damals der einzige, der an mich geglaubt hat, der mir halt gegeben hat. Rudi hat mir sehr viel geholfen und auch so vieles beigebracht, dafür werde ich ihm immer dankbar sein. Leider ist dieser Freund dieses Jahr (12.02.2014) verstorben, aber ich werde ihn immer so in meinem Herzen bewahren, wie ich kannte, als einen ganz lieben und wertvollen Menschen und Freund, Ruhe er in Frieden.
Na jedenfalls waren da auch noch die anderen Freunde, zumindest nannten sie sich so, aber…Pah! Wenn Menschen dir sagen, sie seien deine Freunde, dann wenn es dir beispielsweise wie mir damals, gesundheitlich ganz schlecht ging und gerade dann brauchst du Freunde, sie dir aber nur Vorwürfe machen, du seist egoistisch und selbstsüchtig,  ja spätestens dann, überlegst du, ob dies auch wirkliche Freunde sind? Also fing ich an zu überlegen…
Es setzte sich bei mir ein Denkprozess in Gang und ich überlegte, warum ich denn noch an diesen angeblichen Freunden noch festhalten sollte? Also machte ich etwas, was ich vielleicht schon viel früher hätte tun sollen, ich arbeitete sukzessive diese Freunde ab. Wie? Ich nahm mit ihnen Kontakt auf und sagte ihnen, dass und warum ich den Kontakt abrach.  Ich muss zugeben, die meisten waren nicht erfreut darüber,  haben auch versucht mich umzustimmen, aber ich habe es durchgezogen!  Es war eine radikale Maßnahme, dass gebe ich zu und die erste Zeit war da auch erst einmal ein riesiges Loch, aber dann ganz langsam merkte ich, dass es mir besser ging. Denn diese Spirale, die vorher da war, dass ..der hat dies gesagt, der hat das gesagt, war plötzlich unterbrochen und so kehrte Ruhe in mein Leben ein. Dann begab ich mich auf das wesentliche in meinem Leben zu konzentrieren,  denn irgendwie hing dies mit meinem früheren Leben und Freunden zusammen. Dadurch eröffnete sich mir eine völlig neue Welt! Ich lernte neue Menschen kennen, wurde aber bei der Auswahl meiner Freunde viel vorsichtiger und das war auch gut so. Den Freundeskreis den ich heute habe, habe ich meinem jetztigem besten Kumpel/Freund zu verdanken, denn er ist ein ganz besonderer Mensch, der die Fähigkeiten besitzt, in anderen Menschen das hervorzuholen, was positiv in ihrem Leben ist und in einem selbst. Er selbst bezeichnet sich als „Gott“, was manche hier sicherlich zum schmunzeln bringen wird, aber irgendwie wird er auch diesem Status gerecht, denn egal wo ich mit ihm hingehe, er hat überall einen Sonderstatus, ja er ist etwas ganz besonderes und ganz ehrlich, ich möchte ihn als Freund nicht mehr missen.
Wenn man solch eine Freundschaft, wie ich sie übrigens auch noch mit einem anderen sehr lieben Freund habe, merkt man erst einmal, wie unbedeutend doch die Freundschaften davor waren, ja ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass die davor nur Pseudofreundschaften waren.
Doch was ist so besonders an diesen heutigen Freundschaften? Ganz einfach, wir akzeptieren einander so wie wir sind, wir brauchen uns nicht zu verstellen und das ist der größte und wichtigste Punkt überhaupt!  Wenn man sich nicht für andere, für Freunde verstellen muss, um akzeptiert zu werden, dann sind es  die richtigen und vor allem wichtigen Menschen in deinem Leben. Meine  jetzigen Freunde und ich, wir lernen sogar voneinander,  wir haben Spaß miteinander, wir feiern miteinander bis zum Morgengrauen, wir philosophieren miteinander, wir freuen uns aufeinander…und das ist es.
Dann gibt es noch eine beste Freundin in meinem Leben, diese Freundschaft ist die längste, den sie währt mittlerweile 29 Jahre!
Das ist eine verdammt lange Zeit! Auch wenn wir nicht ständig aufeinander hängen, wie man so schön sagt, aber das ist auch nicht wichtig, denn jeder hat ja seine eigene Familie, sein eignes Leben, aber…was wir machen, wir treffen uns in regelmäßigen Abständen,  Frühstücken dann miteinader und halten einen Klönschnack… dieser Begriff stammt aus dem hohen Norden, wo wir beide groß geworden sind und heißt nichts anderes, als sich  miteinader unterhalten, reden.
Auch ihr möchte ich an dieser Stelle für ihre lange und ganz tolle Freundschaft danken, denn gerade in unserer heutigen Zeit, sind diese Geschenke der Freundschaft, nicht selbstverständlich.  Ja, Freundschaften sind Geschenke und mit ihnen sollte man sehr sorgsam umgehen, man muss sie pflegen.

Besonders hier im Rheinland, wo ich lebe, sind in meinen und auch anderer Augen, die Menschen etwas oberflächlich.  Sie lernen dich kennen, erzählen dir wie toll du bist..blablabla…und am nächsten Tag kennen sie dich nicht mehr! Eine Art und Weise, die ich nicht mag. Dagegen heißt es, ja immer die sturen Fischköppe 🙂  ….irgendwie zwar zutreffend, aber lasst euch eines gesagt sein…
Es dauert zwar im Norden, bis man Freunde findet, aber wenn du sie findest oder hast, dann hast du sie den Rest deines Lebens, bestes Beispiel dafür ist meine beste Freundin, diese Freundschaft, siehe oben, währt inzwischen seit 29 Jahren. Somit ist es also ein Erfahrungswert!

Gut! Ein weiteres Thema, was auch hier hinein gehört, sind die sogenannten virtuellen Freunde. Mit den sozialen Netzwerken hat sich da ein ganz neuer Begriff aufgetan, wie ich finde. Aber der Reihe nach….seitdem wir die sozialen Netzwerke haben, wobei ich diesen Begriff inzwischen auch, ich sage es mal so, diesem nicht mehr gerecht wird, denn in meinen Augen sind es inzwischen mehr politische Plattformen geworden. Teilweise auch ganz üble Hetzkampangen und dies sind Dinge, die ich überhaupt nicht gut finde. Aber weiter…es ist auf diesen Plattformen wie ein Wettkampf, wer hat die meisten Freunde. Ich kenne sogar Leute dort, die haben 2500 virtuelle Freunde. Mal ganz ehrlich, dieser Masse kann man doch gar nicht gerecht werden. Ich habe inzwischen auch auf diesen sozialen Plattformen meinen „Freundeskreis“ , da er ja virtuell ist, ein Teil zumindest, um ein vielfaches reduziert und auch das ist gut so! Mal ehrlich, wer braucht denn so viele virtuelle Freunde? Wobei sich bei mir immer mehr das Gefühl einschleicht, dass auch hier der Begriff Freunde, sehr schnell verwendet wird. Was sind denn Freunde, mit denen du zwar schreibst, kommunizierst, Bilder austauschst usw…? Sind das Freunde? Also auch hier hilft ein Beipiel…ich habe auch hier inzwischen einige, mit denen habe ich jetzt seit Jahren Kontakt, diese nenne ich dann, aber auch nur ganz vorsichtig, virtuelle Freunde, da ich sie ja nicht persönlich kenne. Dies ist jetzt nicht abwertend oder böse gemeint, doch gibt halt eben Unterschiede zu meinen Freunden, die ich live kenne.
Dennoch sind mir diese langjährigen virtuellen Freunde auch wichtig geworden. Man muss halt eben aufpassen, denn es treiben sich auf diesen Plattformen auch viele Leute herum, die einen nur finanziell ausnehmen wollen, es gibt inzwischen einen regelrechten Boom, was dieses Thema betrifft und ist sicherlich einen extra Blog Wert!
Eines weiß ich ganz sicher, dass mein Leben durch meine jetzigen Freunde um ein vielfaches reicher geworden ist. Freunde sind für unser Leben so wichtig, denn ohne Freunde hätten wir niemanden zum quatschen, zum feiern, zum in den Arm nehmen, …ach einfach für alles! 🙂
Könnt ihr euch ein Leben ohne Freunde vorstellen? Nun, ich nicht! Natürlich gibt es auch noch die Familie, aber ganz ehrlich, es gibt Dinge, die würde ich in meiner Familie niemals erzählen, aber Freunden halt, oder noch besser, ich reduziere hier nochmals,  dem besten Freund oder der besten Freundin.

Also, durchdenkt doch einmal eure Freunde, ob sie diese Eigenschaften,  die ich hier aufgeführt habe, erfüllen?  Manchmal ist es besser sich von Menschen zu trennen, auch wenn es schwer fällt und zwar dann, wenn man merkt, dass diese Menschen, die sich unter Umständen Freunde nennen, dich herunter ziehen, also dir nicht gut tun.

Abschließend noch eines, so wie es in meinem heutigen Leben ist, fühle ich mich wohl, ich bin zufrieden und ich weiß was ich an meinen Freunden habe und sie auch an mir, und das ist gut so!  Ich wünsche euch allen, so tolle Freunde wie ich sie hatte und habe.

Eure Marifee

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